Wie Sie Eye-Tracking für Ihre Jobanzeigen nutzen

Wo bleibt ein potenzieller Bewerber beim Betrachten einer Stellenanzeige hängen?

Erkenntnisse aus Eye-Trecking-Studien helfen Recruitern, die Stellenanzeigen ihres Unternehmens zu optimieren.


Karriere-Website


Eye-Trecking: Nutzen Sie die Kenntnisse für Ihre Karriere-Website

Egal wo Sie Ihre Stellenanzeige platzieren – sie sollte den gewünschten Effekt zeigen und den bestmöglichen Kandidaten für die ausgeschriebene Position interessieren, also genau auf Ihre gewünschte Zielgruppe ausgerichtet sein.

Am wichtigsten ist natürlich die Beschreibung der Stelle. Die Inhalte – wie eine detaillierte Beschreibung der Tätigkeit und der Anforderungen – sowie die attraktivsten Anreize für den Bewerber sollten Sie so präzise wie möglich formulieren, damit Sie Ihren Wunschkandidaten sofort ansprechen.

Doch sollte Ihre Stellenausschreibung auch optimal gestaltet sein, sonst wird sie nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen. Aber worauf achten Bewerber, wenn sie sich eine Stellenanzeige anschauen?

Interessante Aufschlüsse darüber gibt das sogenannte Eye-Tracking.

Was ist Eye-Tracking?

Eye-Tracking oder auch Blickerfassung heißt eine Methodik, die exakt aufzeichnet, wohin sich der Blick einer Person zuerst richtet, wie lange der Blick dort verweilt und was sie in welcher Reihenfolge wahrnimmt. Sogenannte Eyetracker erfassen die Blickbewegungen von Probanden, zeichnen sie auf und analysieren sie. 

Eye-Tracking wird zum Beispiel in der Werbepsychologie eingesetzt – doch lässt sich Eye-Tracking auch bei der Gestaltung von Stellenanzeigen nutzen, etwa auf Ihrer Karriere-Website.

Das finden Sie mit Eye-Tracking heraus:

  • Wohin schaut ein potenzieller Bewerber zuerst?

  • Bei welchen Anzeigen-Segmenten verweilt er?

  • Worauf kommt es ihm am meisten an?

  • Was spricht ihn emotional an?

Studien belegen: Eye-Tracking kann helfen, Ihre Stellenanzeigen zu verbessern

Das Portal Jobware hat eine umfassende Studie zu Eye-Tracking durchgeführt.

Die Ergebnisse  zeigen deutlich, was Bewerber bei einer Stellenanzeige bevorzugen und dass unterschiedliche Zielgruppen auf unterschiedliche Dinge achten. Vor allem ist aber interessant, was den potenziellen Bewerbern Probleme bereitet.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Gestalten Sie Ihre Stellenanzeige am besten zweispaltig.

Das bereitet Bewerbern beim Lesen von Stellenanzeigen die geringsten Schwierigkeiten. Gerade die sehr gut qualifizierten Bewerber im Ingenieurwesen bevorzugen das zeitsparende Querlesen.

  • Verzichten Sie auf Anglizismen.

Auch ein sehr spezialisierter “Firmenslang” hat in Ihrer Stellenanzeige nichts zu suchen. Sonst schaltet der Bewerber ab, offenbar fühlt er sich verwirrt.

  • Arbeiten Sie mit Aufzählungen.

So sichern Sie sich die gesteigerte Aufmerksamkeit Ihrer Bewerber, denn das schafft Übersichtlichkeit. Gerade Aufzählungen sind schnell zu lesen und komprimieren wichtige Informationen zeitsparend für den Bewerber.

  • Nutzen Sie die Wirkung von Bildern.

Bilder lockern auf, erzeugen Interesse und sorgen dafür, dass sich der Bewerber nicht vom Text “erschlagen” fühlt. Achten Sie auf die vertikale Anordnung von Bildern und Texten – so fokussiert sich der Leser nicht nur auf den Text.

  • Richten Sie Ihre Stellenanzeige genau auf Ihre Zielgruppe aus.

Den größten Erfolg verspricht die Stellenanzeige auf Ihrer Karriere-Website dann, wenn sie Ihre Zielgruppe direkt anspricht – dazu müssen Sie natürlich deren Bedürfnisse genau kennen.

Fakt ist: Ein Informatiker oder ein Ingenieur reagiert auf andere Bilder und Botschaften als ein HR-Mitarbeiter.

Analysieren Sie Ihre Zielgruppe vorher also genau, dann wird Ihre Stellenanzeige erfolgreicher.

3 Tipps – So optimieren Sie Ihre Stellenenzeige

Machen Sie sich vor Platzierung Ihrer Stellenanzeige bewusst, wo der potenzielle Bewerber zuerst hinschaut.

In der Produktwerbung ist das so: Blickt das abgebildete Werbe-Model das Produkt an, schaut auch der Betrachter darauf. So gelingt die Fokussierung auf das wichtigste Element.

Dieses Phänomen hat etwa der Blogger und Usability-Spezialist James Breeze beschrieben.

Überlegen Sie sich also genau, welche Message Sie in den Fokus Ihrer Stellenanzeige rücken wollen.

Noch zwei weitere- und sehr naheliegende – Erkenntnisse hat die Agentur Wollmilchsau für Digitales Employer Branding & HR Marketing formuliert.

So zieht Ihre Stellenanzeige die Blicke auf sich:

Verwenden Sie ein Bild in Ihrer Stellenanzeige, sollte es eine Nahaufnahme sein – das wirkt emotionaler und lässt den Betrachter genauer hinschauen.

Das Foto sollte etwas Positives vermitteln: Auf dem Bild einer lächelnden Person verweilt das Auge weitaus länger. Eine ausgeprägte Mimik und positive Ausstrahlung machen viel aus und vermitteln ein positives Image Ihres Unternehmens.

So klappt es bestimmt mit dem perfekten Bewerber.


Die Ergebnisse der Studie können Sie direkt bei Jobware anfordern.





Bildnachweis:
©iStockphoto.com/yurchyks

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